Das sollten Sie wissen

Für Händler und Unternehmer spielen Einwilligungen der Nutzer eine größere Rolle als man glaubt. Ein Beispiel wäre die Einwilligung zur Newsletter-Zusendung.

Wie muss diese Einwilligung nun aussehen? Hier die wichtigsten Anforderungen für Sie zusammengestellt:

01 - Form

Besondere Formerfordernisse für Einwilligungen gibt es im Datenschutz nicht. Hier sind mündliche, schriftliche und elektronische Einwilligungen gemäß Datenschutzgrundverordnung erlaubt.

Wichtig: Denken Sie immer an die Dukumentation bei Einwilligungen. Gerade mündliche Einwilligungen können hier schneller zum Problem werden als schriftliche oder elektronische Einwilligungen, die im System vermerkt und gespeichert werden.

02 - Opt-In oder Opt-Out

Achten Sie darauf, dass Sie sich die Einwilligung mit einem Opt-In Kästchen geben lassen!

Die Variante Opt-Out ist grundsätzlich nicht ausreichend, da vor allem vorangekreuzte Kästchen keine wirksame Einwilligung bewirken.

03 - Freiwillig

Das Gebot der Freiwilligkeit erhält besondere Wichtigkeit.

Das bedeutet: Sie dürfen eine Vertragserfüllung Ihrerseits nicht davon abhängig machen, dass die betroffene Person eine Einwilligung erteilt, wenn diese nicht für die Erfüllung des Vertrages erforderlich ist.

04 - Inhaltliche Anforderungen

Grundsätzlich müssen Einwilligungen immer zweckgebunden eingeholt werden.

Außerdem muss der Verarbeitungszweck dabei aufgeführt werden. Somit sind Generaleinwilligungen also auch weiterhin nicht erlaubt.

05 - Nachweisbarkeit

Dass Ihnen die Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilt wurde, müssen Sie nachweisen!

Denken Sie auch hier immer an eine umfassende Dokumentation gemäß DSGVO.

06 - Widerruf

Jeder Betroffene hat auch weiterhin ein Widerrufsrecht. Daher muss jederzeit eine erteilte Einwilligung - mit Wirkung für die Zukunft - widerrufen werden können.

Neuerung: Der Widerruf der Einwilligung muss so einfach sein wie die Erteilung der Einwilligung.

^