Abmahnungen werden mehr

Die ersten Abmahnungen rollen und es ist kaum ein Ende in Sicht! Bereits am 26.05.2018 (Samstag!) wurden erste Abmahnungen bekannt. Somit hatte die kleinlaut geäusserte "Macht Euch keine Sorgen"-Aussage der Politik und einiger Juristen nicht wirklich Relevanz.

Die häufigsten Ziele der aktuellen Abmahner sind:

  • das Fehlen einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung
  • die Nutzung von Google-Fonts
  • die fehlerhafte Einbindung von Google-Analytics
  • die Nutzung der Facebook Like- und Share-Buttons
  • das Fehlen einer SSL-Verschlüsselung bei Verwendung von Kontakt-Formularen

Sind diese Abmahnungen gerechtfertigt?
Unser Tipp: Geben Sie im Falle einer Abmahung nicht vorschnell eine Unterlassungserklärung ab. Eine Prüfung durch einen Fachanwalt ist in der Regel zu empfehlen. Gerne helfen wir hier durch entsprechende Kontakte weiter.

In diesem Zusammenhang wurde heute seitens der CDU ein Statement zu diesem Thema abgegeben. Demnach soll noch vor der Sommerpause ein gesetzliches Verbot von Abmahnungen wegen Verstößen gegen die DSGVO erlassen werden. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag von t3n:
https://t3n.de/news/dsgvo-union-plant-abmahnungen-verbot-1085430

Sie haben Fragen zur Umstellung gemäß DSGVO? Sie benötigen einen Datenschutzbeauftragten?
Wir stehen Ihnen im Bezug auf die DSGVO beratend zur Seite!

Autorenhinweis:
Wir recherchieren den Inhalt unserer Artikel sehr ausführlich und gewissenhaft. Trotzdem stellen diese Informationen keine Rechtsberatung dar! Wir sind keine Juristen!

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